Microdermabrasion

Was bedeutet Diamant-Mikrodermabrasion?

Wie bei jeder Mikrodermabrasion werden obere Hautschichten kontrolliert abgetragen, im Gegensatz zur konventionellen Abrasion allerdings nicht mit losen Schleifmitteln, sondern durch Diamantaufsätze, was entzündliche Hautreaktionen vermeidet. Verbunden mit einer Vakuumabsaugung werden Schleifreste und Unreinheiten förmlich aus den Poren gesaugt und lässt diese mit der Zeit sogar kleiner werden. Direkt nach der Behandlung fühlt sich die Haut weicher und glatter an und ist wesentlich aufnahmebereiter für die Anwendung von speziellen Pflegeprodukten.

Für wen ist die Behandlung geeignet?

Die Behandlungsform ist grundlegend für jeden Hauttyp geeignet, mit Ausnahme entzündeter Haut, Warzen, Wunden und frischen Aknenarben.
Die Anwendung empfiehlt sich selbst bei großporiger, unreiner und fettiger Haut.

Wo kann die Diamant-Mikrodermabrasion eingesetzt werden?

  • Verbesserung des Hautbildes mit Sofortwirkung
  • geplante Intensivierung der Aufnahme von Pflegewirkstoffen
  • Reduktion von Faltenbildung
  • Behandlung von Narben und Dehnungsstreifen
  • Entfernung von Schönheitsflecken
  • Reduktion vergrößerter Poren im Gesicht

Vor der Behandlung

Neben einer ausführlichen Anamnese ist die Haut vorbereitend mit Wasser und Seife schonend zu reinigen.

Behandlungszyklen

Je nach Zustand der Haut empfehlen sich mehrere Behandlungszyklen im Abstand von 7-10 Tagen.

Nach der Behandlung

Bitte verzichten Sie für 3 Wochen auf Sonneneinstrahlung & Solarium

Kontraindikationen

  • Aktive Herpes-simplex-Infektion
  • Atopisches Ekzem (Neurodermitis)
  • Allergien – bezüglich der verwendeten Materialien
  • Bakterielle oder virale Infektionen der Haut – z. B. Warzen oder Furunkel
  • Einnahme von Retinoiden bei Akne – Bis 12 Monate danach darf keine MDA durchgeführt werden.
  • Frische Narben und Wunden
  • Neigung zu Keloiden (hypertrophe Narbenbildung/überschießende Narbenbildung)
  • Neoplasien (Neubildungen) und Tumoren der Haut
  • Krankhaft entzündliche Hautzustände – z. B. entzündete Aknepusteln
  • Regelmäßige Einnahme von Steroiden
  • Rosacea – chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die durch persistierende bzw. plötzlich einsetzende Rötungen (Erytheme) sowie entzündliche Phasen mit Papeln (Knötchen) und Pusteln (Eiterbläschen), vor allem im Gesicht, charakterisiert ist.
  • Radiatio (Strahlentherapie) im Bereich der zu behandelnden Haut